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Fast vergessen

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Prolog III

Packen kann so frustrierend sein! Wie soll ich bloß zwei Jahre Reisen in vier Fahrradtaschen verpacken?

Das Leben in vier Taschen, immer dabei, immer griffbereit, leicht genug, um es über Tausende Höhenmeter zu hieven. Himalaya, Anden, Rockys, Alpen. Was brauche ich? Worauf kann ich verzichten? Was kann ich mir unterwegs besorgen? Was darf ich nicht vergessen? Was könnte passieren, worauf ich reagieren muss. Und ich habe immer noch zu viel gepackt. Die Grenze zu ziehen zwischen „Was brauche ich“ und „Worauf kann ich verzichten“ ist unmöglich. Immerhin: Es ist alles verstaut – auch wenn die Taschen noch geöffnet sind.

Aber fangen wir von vorne an. Ich habe mich natürlich total verschätzt, wie viel Zeit ich tatsächlich noch brauchen würde, habe schön alles bis zu den letzten zwei Tagen aufgeschoben – und das war natürlich nicht annähernd genug Zeit. Neben Packen hatte ich auch noch den Blog einzurichten, die Steuer zu machen, Finanzielles zu regeln… Das Essen ist dabei in zwei 5-Minuten-Terrinen ausgeartet – so hatte ich mir mein vorerst letztes Mahl in Deutschland nicht vorgestellt.

Mit dem Packen habe ich am Montagnachmittag, zwei Tage vor Abreise, begonnen. Ich holte erst einmal alles heraus, was ich benötigen könnte. Chaos… Gleichzeitig habe ich eine Liste gemacht, was ich noch besorgen sollte, bevor es losgeht. Mit dieser Liste bin ich am nächsten Tag (völlig verrückt mit dem Auto) nach Lübeck gedüst und habe noch Werkzeug, Ersatzteile und Camping-Ausrüstung gekauft.

Meine wichtigste Fahrt aber ging zum Bauhaus: Dort gab es Gaffa-Tape, Sekundenkleber und Kabelbinder – was ich nicht reparieren kann (also das meiste) wird einfach zusammengeklebt und zusammengebunden. Man muss eben improvisieren können… MacGyver, du kannst einstecken, hier kommt Lulu 😀

Zurück zu Hause habe ich begonnen auszusortieren – und habe kläglich versagt. Wohlfühlhose, Lieblingspullover, Kuschelshirt – wie soll ich denn darauf zwei Jahre lang verzichten? Ich habe es alles eingepackt und werde mich verfluchen, sobald ich die ersten Meter radle. Aber es gibt ja noch die Post. Was zu viel ist, schicke ich zurück. Was zu wenig ist, kann ich auf der Reise kaufen.

Alles zu meiner Ausrüstung findet ihr hier.

Wollen wir skypen? Ja!

Von wegen allein! Ich habe alle meine Freunde auf meiner Reise bei mir – wenn auch nicht körperlich. Nach dem Pack-Drama bereiten Anna und Dana mir noch einen unvergesslichen letzten Abend beim #terrific3-Skype-Date. Und wer legt jetzt zuerst auf?

Nur noch wenige Stunden… leicht panisch mittlerweile 😉

2 comments on “Vier Taschen für zwei Jahre

  1. Anja sagt:

    Ich werde den Luxus genießen, wenn ich den Trolley fürs Wochenende in Würzburg packe – soo viel Platz für zweieinhalb Tage;-) Guten Start!! Liebe Grüße, Anja

    Gefällt 1 Person

  2. Ich kann mich förmlich reindenken! Was für ein cooles Unterfangen! Respekt. Lese jetzt vorbildlich chronologisch von hinten nach vorn und freu mich schon. Die alles Gute!

    Gefällt 1 Person

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