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Luisa Rische

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Tumultuous first day in Chile’s capital: After arriving in Santiago I suddenly find myself in the middle of a protest escalation. Stones and Molotov cocktails are flying while the police answers with water cannons and irritant gas which feels like chili in your eyes. It’s the last moments of the national teachers’ strike to support public education. The protesters wear black as a symbol which stands for the death of public education. It’s the third day of the strike and the second that ends violently. . It was an awkward moment for me to be honest. Even after two years away from the newspaper I couldn’t stop but taking photos, interviewing people, get into the middle of the protest. It must have been a bizarre picture with my loaded bike. I almost got out my diary to take notes; in my mind I was already rushing into the office to type the article. . Since I’m constantly writing about my journey I never really missed my job - until today. Today I only wanted to be one thing: a newspaper journalist. . . . #santiagodechile #santiago #chile #protest #teacherstrike #travel #bikewander #discoverearth #ontheroad #solotravel #instatravel #instagood #potd
Time for a long overdue break. After surviving snow storms, challenging headwinds and freezing temperatures in Patagonia I’ve returned to my amazing friends of @antuquelen_lodge_cabanas, bike-friendly!, at Lago Llanquihue. . . . #patagonia #chile #adventure #travel #explore #bikewander #discoverearth #travelphotography #ontheroad #outdoor #solotravel #intothewild #madeingermany #instatravel #instagood #potd

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Vergiss die Packliste: So finanzierst du deine Weltreise

Sind denn heute alle Millionäre? Oder wie geht das, dass immer mehr Menschen alles kündigen und um die Welt reisen? Wie du dir eine Weltreise leisten kannst, ist kein Geheimnis. Zwei Wege führen zu deinem Glück: Halte deine Ausgaben gering, sei kreativ beim Geldverdienen. Wie das geht, verrate ich dir hier.

So hältst du deine Ausgaben gering

Wer lange reisen will, muss sich nicht nur von Luxusgütern verabschieden, sondern von seinem bisherigen Lebensstil. Das fällt einigen leichter, ich kämpfe auch nach zwei Jahren noch damit. Dennoch halte ich mein tägliches Budget unter 5 Euro. Mit diesen 5 Euro zahle ich nicht nur Lebensmittel, sondern auch alles andere: Fähren, Ersatzteile, Postkarten, Briefmarken, Zeltplätze.

Selbst in Japan, Neuseeland und Chile sind nicht mehr als 5 Euro am Tag nötig, um zu überleben. Reis, Nudeln, Couscous, Haferflocken, Milchpulver und Brot kosten nicht viel, sodass du alles in rauen Mengen kaufen kannst und nicht einmal hungern musst. Lass die Finger von Fleisch, Fisch, Käse und Süßem, meide Cafés und Restaurants, so verlockend die Versuchung auch sein mag. Gib auch kein Geld für Wasser aus, es gibt genug Wasser in Flüssen, Hähnen, Regentanks und von Menschen, die du um Wasser bittest.

Die Grundnahrungsmittel wie Reis und Haferflocken bekommst du in den großen Ketten am billigsten, frisches Brot, Obst und Gemüse dagegen solltest du auf Märkten und in kleineren Läden kaufen, wo du handeln kannst. Und vergiss nicht, einen Blick um die Supermärkte herum zu werfen. Vielleicht gibt es Container mit abgelaufenem Essen. Wenn du dir nicht zu schade bist, da hineinzugreifen, findest du mehr Vielfalt, als du dir je leisten könntest.

Bevor du in neue Ausrüstung investiert, überlege dir, ob das wirklich nötig ist, oder ob du nicht mit ein paar Handgriffen noch ein bisschen Leben aus Schlafsack, Zelt, Reifen und Kette bekommst.

Kurios und kostenfrei: Schlafplätze rund um die Welt

Halte dich auch von Campingplätzen und Hostels fern. Grundsätzlich ist es überall illegal, wild zu zelten. Ausnahme ist Skandinavien; in Neusseland und Australien gibt es zahlreiche ausgeschilderte freie Campingplätze; in den meisten anderen Ländern kümmert sich niemand darum, wo du dein Zelt hinstellst. Es braucht manchmal ein bisschen Fingerspitzengefühl und Erfahrung, gute Wildzeltplätze zu finden, aber es gibt sie überall. In den Fjorden Norwegens, zwischen den Städten Chinas, auf den Kautschukplantagen Thailands. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es vor allem an Ufern von Flüssen immer Möglichkeiten gibt, ein ebenes Plätzchen für die Nacht zu finden.

Du musst dich aber auch nicht immer verstecken mit deinem Zelt. Frage ganz offen nach und selbst die Polizei wird dir Plätze nennen, wo du unbehelligt zelten kannst. Frage Bauern und Grundstückbesitzer, ob du deren Rasenfläche und Toilette für eine Nacht nutzen kannst. Viele Menschen sind so gastfreundlich, dass sie dich einladen, im Haus zu schlafen und mit ihnen Abendbrot zu essen. Wenn du die Sprache nicht sprichst, bitte einen Einheimischen, der Englisch spricht, dir eine Nachricht zu schreiben, in der steht, wer du bist, und dass du einen Schlafplatz suchst.

Wenn du durch buddhistische Länder fährst, frage am nächsten Tempel nach einem Schlafplatz. Ich habe nie gehört, dass einem Radler ein Schlafplatz in einem buddhistischen Tempel je verweigert wurde. Du kannst mehr oder weniger überall fragen. In Thailand habe ich von einem Reisenden gehört, dass er in einer Elefanten-Aufzuchtstation geschlafen hat. Auch Kirchen, Synagogen und Moscheen gewähren dir manchmal Unterschlupf.

Und natürlich gibt es Warmshowers und Couchsurfing. Ich verzichte auf Couchsurfing, nutze Warmshowers aber regelmäßig.

So verdienst du Geld

Unterwegs Geld zu verdienen ist schon schwieriger, als die Ausgaben gering zu halten. Aber möglich. Ich verdiene mir mein Essensgeld als freie Journalistin. Doch es gibt noch tausend andere Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Die einfachste ist, in Ländern wie Neuseeland, Australien und Kanada in ein Work und Travel Visa zu investieren. Vor allem Bauern sind in diesen Ländern in der Erntesaison auf der Suche nach eifrigen Händen. In Neuseeland habe ich Dutzendweise Reisende als Lollipop-Frauen und Männer am Straßenrand kennengelernt. Auch Wwoofing und Workaway sind eine Möglichkeit. Damit verdienst du zwar meistens kein Geld, aber hast ein Dach über dem Kopf und Essen.

Wer seine Reise nicht unterbrechen will, und von unterwegs arbeiten möchte, muss kreativ sein. Erst einmal im wörtlichen Sinne, denn Kreative können selbstständig von überall aus der Welt arbeiten. Nun sind wir nicht alle Künstler, Autoren, Fotografen und Musiker. Deshalb einige Vorschläge für die Unkreativen: Arbeite als Übersetzer. Netflix und Co. suchen immer mal wieder sprachtalentierte Menschen, die Filme mit Untertiteln versehen. Dazu brauchst du nur einen Computer und Internet. Auch nicht deins? Wie wäre es hiermit: Arbeite als Aktmodell. Das macht zum Beispiel Ani aus Amerika, die ich in Japan getroffen habe. In den Städten, die sie bereist, schreibt sie Kunstschulen, Organisationen und Gruppen an, und bietet sich als Aktmodell für die Künstler an.

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, unterwegs Geld zu verdienen. Am einfachsten ist es natürlich, wenn du Influencer wirst und dir die Sponsoren hinterherlaufen, doch wie du das schaffst, kann ich dir nicht verraten, denn ich habe keine Ahnung und keine Sponsoren. Deshalb nutze ich noch eine weitere Möglichkeit, ich bitte dich um Hilfe. Schließlich liefere ich als Bloggerin spannende, nutzwertige und visuelle Inhalte für deine Unterhaltung. Wenn dir gefällt, was ich mache, dann hilf mir, weiterzumachen, und dich mit Geschichten zu bereichern.

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